Der Heizungshersteller Remeha hat sein Brennwertsystem Calora Tower Ace Gas hybridfähig gemacht. Die Anlage lässt sich damit mit einer Wärmepumpe kombinieren – ein Schritt, der über eine technische Aufrüstung hinausgeht.
Die Branche vollzieht einen Strategiewechsel: Reine Gasheizungen verlieren an Attraktivität. Regulatorischer Druck durch das Gebäudeenergiegesetz (GEG) und EU-Vorgaben zum Heizungstausch beschleunigen diesen Trend. Hersteller wie Viessmann, Vaillant und Bosch Thermotechnik bieten längst Hybrid-Systeme an – für Remeha ist die Hybridfähigkeit also Marktstandard, nicht Differenzierungsmerkmal.
Für Installateure und Planer bedeutet das: Beim nächsten Kesselaustausch ist die Hybrid-Option auch bei Remeha ohne Mehraufwand integrierbar. Das senkt Planungsaufwand für spätere Wärmepumpen-Ergänzungen. Konkrete Kosten, Verfügbarkeit und technische Details zur Ankopplung sind bislang nicht bekannt.
Die Meldung zeigt, dass auch etablierte Gas-Hersteller ihre Portfolios defensiv an die Energiewende anpassen – weniger aus Überzeugung als aus wirtschaftlicher Notwendigkeit.


