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Marktdaten Gebäudetechnik

Branchenkarte & Marktdaten

Die Gebäudetechnik (TGA) ist zum Schlüsselgewerk der Energiewende geworden: Wärmepumpen, Photovoltaik mit Speicher, Lüftung und Gebäudeautomation lösen die alte Öl- und Gasheizung ab. Treiber sind die Energiepreise und der PV-/Wärmepumpen-Hochlauf. Diese Seite legt beides regional über die Bautätigkeit und die Anbieter.

Den stärksten PV-Ausbau zeigen Bayern, Baden-Württemberg, Nordrhein-WestfalenBayern erzeugt rund 12.968 GWh Solarstrom. Der Gewerbe-Strompreis liegt bei 0,272 €/kWh (-4,0 % ggü. Vorjahr).

Energie-Index (DE)

Solar-PV-Kapazität

91.204 MW

+20,8 % ggü. VorjahrJan. 2024

Eurostat nrg_inf_epc Solar-PV-Kapazität

Strompreis Gewerbe

0,27 €/kWh

-4,0 % ggü. VorjahrJuli 2025

Eurostat nrg_pc_205 Strompreis Gewerbe

Auf der Karte

Standard-Ebene ist die Solar-Stromerzeugung je Bundesland. Schalte auf Wohnungsbestand (Heizungsmodernisierung), Bau-Nachfrage oder Kaufkraft um, zoome in eine Region und blende die Betriebe ein.

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Heizungstausch und PV treiben den Markt

Der größte Hebel der Gebäudetechnik liegt im Bestand: Millionen alter Heizungen müssen in den kommenden Jahren gegen Wärmepumpen und hybride Systeme getauscht werden — oft kombiniert mit Photovoltaik und Speicher. Die regionale Solar-Erzeugung ist ein guter Indikator dafür, wo diese integrierte Modernisierung am weitesten ist und wo das Installations- und Wartungsvolumen am größten ist. Der Wohnungsbestand zeigt zusätzlich die schiere Größe des Modernisierungsmarkts je Region.

Im Neubau gehört die TGA ohnehin zum Standard — jede Fertigstellung bedeutet Heizung, Lüftung und zunehmend Gebäudeautomation. Die Bau-Ebenen ergänzen den Bestand um diese Pipeline.

Energiepreise sind das Vorzeichen

Ob sich Wärmepumpe und PV rechnen, entscheidet das Verhältnis von Strom- zu Gaspreis. Der Energie-Index oben verfolgt den Gewerbe-Strompreis und die installierte Solar-Kapazität je Land — die beiden Größen, die Nachfrage und Wirtschaftlichkeit in der Gebäudetechnik am stärksten steuern. Steigende Strompreise dämpfen die Wärmepumpen-Wirtschaftlichkeit, ein wachsender PV-Eigenverbrauch dreht sie wieder ins Plus.