Lüftung und Klimatisierung im Nichtwohnbau: Wie Deutschland zwischen F-Gas-Ausstieg, Effizienzpflicht und Nachrüstung navigiert
Der HFKW-Ausstieg verändert die Kältemittelbasis der raumlufttechnischen Branche, während Effizienzvorgaben und ein riesiger Bestand schlecht gelüfteter Nichtwohngebäude die eigentliche Hebelwirkung bestimmen. Eine Bestandsaufnahme der deutschen Datenlage.
Die deutsche Lüftungs- und Klimabranche steht 2026 an einer doppelten Schwelle. Auf der einen Seite zwingt der europäische HFKW-Ausstieg Hersteller raumlufttechnischer (RLT-) Geräte und Klimaanlagen, ihre Kältemittelbasis innerhalb weniger Jahre umzubauen. Auf der anderen Seite liegt der eigentliche energetische Hebel nicht im Kältemittel, sondern in der Wärmerückgewinnung und in der Nachrüstung des großen Bestands an Nichtwohngebäuden, in dem Lüftungstechnik oft veraltet, ineffizient oder gar nicht vorhanden ist. Beide Entwicklungen treffen auf eine Branche, deren Marktvolumen zuletzt unter der Schwäche der Bauwirtschaft gelitten hat. Dieser Report bündelt die nationale deutsche Datenlage zu Markt, Regulierung und Effizienzpotenzialen.
Dieser Branchenreport (7 Kapitel) analysiert Markt, Recht, Förderung, Technik und Praxis — mit 14 belegten Quellen.